Membranspeicher
Membranspeicher ermöglichen dank ihres Aufbaus die Dämpfung von Pulsationen und die Stabilisierung des Drucks sowie die Speicherung von Hydrauliköl unter Druck. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten finden sie Anwendung in allen Wirtschaftsbereichen – von der Landwirtschaft über das Bauwesen bis hin zur Schwerindustrie und der Kommunalwirtschaft.
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Aufbau von Membran-Hydrospeichern
Membran-Hydrospeicher verfügen über ein Gehäuse aus Gusseisen. Im Inneren befindet sich eine Membran, die das Gas (in der Regel Stickstoff) von der Hydraulikflüssigkeit trennt, ein Gasventil zum Befüllen und zur Einstellung des Gasdrucks, ein Ölanschlussstutzen sowie ein metallischer Schutzpilz. Die Membran ist elastisch und widerstandsfähig gegen Verformungen, was sie gegenüber Blasenakkumulatoren auszeichnet. Steigt der Druck im Hydrauliksystem, verschiebt sich die Membran, komprimiert das Gas und speichert Energie in der Hydraulikflüssigkeit. Bei Druckabfall dehnt sich das Gas aus und drückt die Flüssigkeit zurück in das System. Dank der geringen Trägheit des Separators dämpfen sie Druckpulsationen und -stöße schneller als Blasenakkumulatoren. Dadurch lassen sich Risse in Hydraulikschläuchen oder Schäden an anderen hydraulischen Komponenten vermeiden. Diese Anwendung bewährt sich besonders häufig in Mähdreschern sowie in landwirtschaftlichen Traktoren mit Frontladern.